Die Wintersonnwende ist der Zeitpunkt an dem die Tage wieder länger werden. Es ist sicherlich kein Zufall das Weihnachten kurz danach folgt. Die Kelten haben schon die Wintersonnwende tief in Ihrer Kultur als Wendepunkt von weniger und mehr Sonnenschein am Tag gefeiert. Bei den Bienen beginnt ein neues Jahr.

Das Bienenvolk als Wesen, dass tief mit der Licht und der Sonne verbunden ist, zeigt uns Menschen in seinen Lebensäußerungen im Besonderen diesen Punkt, in dem das Pendel für einen Moment steht und wieder Geschwindigkeit aufnimmt. Dies ist für uns als Menschen, die oft Fremd gegenüber den Naturzusammenhängen sind, eine beachtenswertere Situation. Hier nehmen wir Imker nun den Beginn des Bienenjahres wahr.

Ein ernsthafter Frost kann im Spätherbst die Königin veranlassen die Eiablage zu beenden. Das Bienenvolk trotz härtester Wintertemperaturen in seiner Traube und hält die Temperatur zwischen 15 bis 25° Celsius aufrecht um ein Verklammen zu entgehen. Erst nach Wintersonnwende erhöhen die Winterbienen wieder in Ihrem Zentrum die Temperatur auf 35°Celsius. Die Königin legt nun wieder Eier in die leergefressenen Zellen und dies nimmt bis zur Sonnenwende stetig zu. Das Bienenvolk wächst so im Einklang mit dem Sonnenstand. Das Neue Bienenjahr hat begonnen...

Wir begegnen den Bienen physisch erst wieder Ende März und sind erstmal nur in Gedanken bei ihnen. Bis dahin sind wir mit inneren Arbeit beschäftigt. Wir planen die Bienensaison unserer Imkerei und weitere Projekte für Bildung und Forschung.

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren